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LINKE LaizistInnen: Religion ist keine Entschuldigung für Körperverletzung

Die LAG Laizismus der LINKEN. NRW begrüßte auf ihrer gestrigen Gründungsversammlung nachträglich das Urteil des Landgerichts Köln vom 7. Mai, in dem die Beschneidung von Jungen als Körperverletzung gewertet wird. Die seither geführte Diskussion geht an der Sache vorbei: Für die Frage, ob es sich bei einer Beschneidung um Körperverletzung handelt, ist es unerheblich, ob sie Teil religiöser Rituale ist.

Die Behauptung, gerade aus religiösen Gründen müsse die Beschneidung von Jungen legal sein, ist prinzipienlos und entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Die Verletzung eines anderen Menschen ist grundsätzlich nicht diskutabel, ob nun aus religiösen oder traditionellen Gründen. Der Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Menschen ist die wichtigste Aufgabe des Staates und seiner Gesetzgebung. Es gibt keinen legitimen Grund, dieses Recht einzuschränken. Die gegenwärtig von verschiedenen Personen vertretene Auffassung, die körperliche Unversehrtheit von Kindern und Kleinkindern stünde gegenüber dem Recht auf freie Ausübung der Religion der Eltern zurück, ist nicht weniger als eine Missachtung der betroffenen Kinder.

Eine Einschränkung des Rechts auf freie Religionsausübung ist, ebenso wie eine Einschränkung des Elternrechts, hier nicht nur zulässig; sie ist grundsätzlich notwendig, wenn die Rechte Dritter – insbesondere unmündiger Kinder – bedroht sind.

Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist das höchste und wichtigste, weil grundsätzlichste Recht, das die Bundesrepublik Deutschland garantiert. Es darf niemals hinter anderen Rechten zurückstehen.


In der LAG Laizismus NRW haben sich 140 LaizistInnen zusammengeschlossen, die größtenteils der Partei DIE LINKE angehören.

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Tags: beschneidung
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Es ist vollbracht: LAG Laizismus NRW gegründet

Am Samstag, den 14. Juli 2012, ab 14 Uhr gründeten in Düsseldorf 43 LaizistInnen die Landesarbeitsgemeinschaft Laizimus in der Partei DIE LINKE. NRW.

Zur Sprecherin des sechsköpfigen Koordinationskreises wurde die Düsseldorferin Ricarda Hinz gewählt, die sich auch im Düsseldorfer Aufklärungsdienst engagiert.

Sprecher wurde Ralf Michalowsky aus Gladbeck, der bis zum März 2012 als Mitglied der Landtagsfraktion deren religionspolitischer Sprecher war.

Die weiteren vier Mitglieder des Koordinierungskreises sind:

o Eva Creutz (Düsseldorf)
o Dagmar Ganswindt (Nottuln)

o Hans-Peter Keul (Köln)
o Fritz Ullmann (Radevormwald)

In der LAG Laizismus NRW haben sich bisher 140 LaizistInnen zusammengeschlossen, die größtenteils der Partei DIE LINKE angehören. www.laizismus-dielinke-nrw.de

Ralf Michalowsky(ralf@michalowsky.de)PermalinkKommentare 0
Tags: gründungsversammlung
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3. Juli 201217:51

Katholische Kirche weiter im Sinkflug

BONN. (hpd) Die Deutsche Bischofskonferenz hat die "Kirchenstatistik 2011" veröffentlicht und wenn man dort froh ist, dass die Zahl der Taufen die der Kirchenaustritte wieder übertrifft, so zeigt ein genauerer Blick doch die Thematik des weiteren Absinkens der Anzahl der katholischen Kirchenmitglieder.

Ein Kommentar von Carsten Frerk.

Es ist zwar zu verstehen, wenn die katholische Kirche ihre neuesten Zahlen (für das Jahr 2011) veröffentlicht und dabei als etwas Positives betrachtet, dass die Zahl der Taufen (169.599) die der Kirchenaustritte (126.488) übersteigt - 2010 hatten die Kirchenaustritte die Taufen übertroffen -, doch das ist etwas sehr vordergründig.

Hier weiterlesen: http://hpd.de/node/13679

 

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Tags: kirchenaustritte, taufen, todesfälle
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20. Mai 201216:14

Kulturabgabe: Das Beste, was Konfessionslosenverbänden passieren könnte

Dr. Michael Schmidt-Salomon:

Liebe Grüne,
liebe Katholikinnen und Katholiken,

da es Euer Finanzexperte Dr. Schick ja nicht macht, will ich Euch mal vor Augen führen, wozu sein Vorschlag einer „Kulturabgabe nach italienischem Vorbild“ führen würde.

Ich will damit ernsthaft zur geforderten Diskussion beitragen und ich hoffe, dass die „Kultursteuer“ damit ein für alle Mal begraben wird. Am Ende des Artikels werdet Ihr feststellen, dass ich tatsächlich aus verfassungsrechtlichen Gründen gegen eine Kultursteuer bin. Für die Konfessionslosenverbände wäre eine Kultursteuer nämlich finanziell das Beste, was ihnen passieren könnte.

Hier weiterlesen

Ralf Michalowsky(ralf@michalowsky.de)PermalinkKommentare 0
Tags: kulturabgabe
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18. Mai 201216:12

Norwegen schafft Staatskirche ab

Eine aktuelle Nachricht aus Norwegen.

OSLO. (hpd) Es ist bislang beispiellos: Das Norwegische Parlament (Stortinget) hat mit einer Verfassungsänderung einstimmig für die Abschaffung der staatlich unterstützten Kirche Norwegens gestimmt. Die Verfassungsänderung tritt am kommenden Montag in Kraft.

Die überparteiliche Maßnahme, eine Trennung von Kirche und Staat herbeizuführen, wurde offiziell am Dienstag vorgestellt. Die Nation wird keine offizielle Religion haben und die Regierung wird sich nicht an der Berufung von kirchlichen Dekanen und Bischöfen beteiligen. Die Verfassungsänderung tritt am 21. Mai 2012 in Kraft, wie der Website der Norwegischen Staatskirche zu entnehmen ist.

Ralf Michalowsky(ralf@michalowsky.de)PermalinkKommentare 0
Tags: staatskirche
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