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3. Mai 201722:01

Linksjugend Solid vom 25.4.2017:

Folgenden Antrag haben wir auf dem Bundeskongress der #linksjugend ['solid] beschlossen:

Antragsteller*innen: LV NRW, BAK Feminismus

Der katholischen Kirche den feministischen und laizistischen Kampf ansagen!

Antragstext:
Die katholische Kirche ist eine der größten Arbeitgeber*innen Deutschlands. Das katholische Arbeitsrecht besteht aus Diskriminierung, Eingriffen in das Privatleben (Sexualität und Eheverhältnis) und frauenfeindlichen und transfeindlichen Richtlinien. Die Kirchen können ihr Arbeitsrecht durch Grundgesetz-Artikel 140 selbst festlegen und dafür bekommen sie staatliche Zuschüsse.

Darüber hinaus lehnen die Kirchen Gewerkschaften, Streiks und Tarifverträge ab. Für die katholische Kirche sind Scheidung, Homosexualität, Transgender, Queer und andere Religionsausübungen ein Grund Menschen nicht einzustellen, zu kündigen und institutionell zu diskriminieren.

Ebenso können die Kirchen Loyalitätsregeln für katholisch gläubige Mitarbeiter*innen ausstellen, die bei Verstoß nach Ermessen der Amtskirche zur fristlosen Kündigung führen, wie z.B. durch eine Wiederheirat.

Häufig verweigern katholische Krankenhäuser in bestimmten Fällen die Behandlung von vergewaltigten Frauen. Dies geschieht im Rahmen von damit verbundenen Schwangerschaften und deren Abbruch, sowie ebenfalls die Verschreibung der Pille danach unterbunden ist. Ärzte, die sich der Regelung der katholischen Krankenhäuser widersetzten, müssen mit Repressalien und oftmals fristloser Kündigung rechnen. Die katholische Kirche lehnt die Pille danach grundsätzlich ab und hat sie nicht in ihren Krankenhäusern auf Vorrat.

Immer noch zahlt der Staat Kirchensteuern und Bürger*innen, die in keiner Kirche organisiert sind, zahlen indirekt immer noch Kirchensteuern. Die katholischen und protestantischen Kirchen haben immense Vorteile gegenüber anderen Religionsgemeinschaften. Diese Bevorteilung der christlichen Religionsgemeinschaften gegenüber anderen Religionsgemeinschaften lehnen wir ab.

Islamismus muss von uns genauso entschlossen bekämpft werden wie christlicher Fundamentalismus. Religion gehört nicht in den öffentlichen Raum und institutionalisiert. Um Gleichberechtigung für alle Religionsgemeinschaften zu schaffen, wird sich die linksjugend stärker auf die laizistischen Traditionen der Linken berufen und Religion in staatlichen Einrichtungen bekämpfen.

Die linksjugend [`solid] beschließt:

Der Bundesverband der linksjugend [’solid] gibt Informations- und Wahlkampfmaterialien über die katholische Kirche als Öffentliche Einrichtung und Arbeitgeberin heraus. Darüber hinaus wird die linksjugend ['solid] Materialien zum Thema Laizismus im Allgemeinen erstellen, in denen sie sich stark macht für die Abschaffung von Religionsunterricht und seine Ersetzung durch Ethik- und
Gesellschaftsunterricht. Die linksjugend ['solid] tritt entschieden gegen die Kirchensteuer ein und fordert eine Entchristianisierung der Verfassung.

Einschränkungen des Alltags durch überholte christliche Bräuche wie das Tanzverbot an Karfreitag müssen endlich zurückgenommen werden. Wir bekennen uns zum Laizismus.

Begründung:
Im Antragstext von »A21: Der Katholischen Kirche den feministischen und laizistischen Kampf ansagen!« wird der Feminismus klar benannt, aber im zu vorigen Beschlusstext nicht erwähnt, deshalb wird die Begründung von der linksjugend [`solid] im Antragstext beschlossen.

Francesco Müller(frmu10@freenet.de)PermalinkKommentare 0
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12. April 201716:07

"Das Leben des Brian" am Karfreitag

14. April 2017

14. April um 19.30 Uhr, Bermuda-Halle Riff, Bochum

Initiative Religonsfrei im Revier zeigt Filmvorführung

Als Initative gegen das sogenannte "Tanzverbot", welches an "stillen Feiertagen" lustige Filmvorführungen, Tanzveranstaltungen, Volksfeste usw. verbietet. Sogar Schachturniere oder private Wohnungsumzüge sind aktuell in NRW verboten.

Francesco Müller(frmu10@freenet.de)PermalinkKommentare 0
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28. Februar 201718:01

Kurzer Bericht von der LVV der Linksjugend ['solid] - nrw

Tobi Warkentin

Alle Anträge zu Laizismus (incl. den Änderungsvorschlägen von hier) wurden nahezu einstimmig angenommen!
Die Linksjugend ['solid] NRW wird u.a. Informationsmaterialien über die katholische Kirche als öffentliche Einrichtung und Arbeitgeber herausgeben!
Wir werden auch Materialien zum Thema Laizismus im Allgemeinen erstellen, in denen wir uns stark machen für die Abschaffung von Religionsunterricht und seine Ersetzung durch Ethik- und Gesellschaftsunterricht. Wir treten entschieden gegen die Kirchensteuer und fordern eine Entchristianisierung der Landesverfassung. Einschränkungen des Alltags durch überholte christliche Bräuche wie das Tanzverbot an Karfreitag müssen endlich zurückgenommen werden. Außerdem fordern wir eine Beendigung mit der Kooperation mit Ditib in NRW. Wir bekennen uns zum Laizismus.

Unser Jugendwahlkampf in NRW wird wie ihr seht auch eine Kampfansage an die privilegierten Kirchen: Wir fordern als Jugendverband die konsequente Trennung von Kirche und Staat.

Francesco Müller(frmu10@freenet.de)PermalinkKommentare 0
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19. Februar 201717:20

Dem Laizismus eine Stimme geben

19. Februar 2017

Ralf Michalowsky auf Listenplatz 10

"Die Trennung von Kirche und Staat ist nötiger denn je"

Youtube-Video

Ralf Michalowsky setzt sich als Sprecher der Bundessarbeitsgemeinschaft Laizismus seit langem für eine konsequente Trennung von Religion und Staat ein. Denn der Einfluss der Kirchen erstreckt sich mit staatlicher Unterstützung auf vorschulische Bildung, das gesamte Schulsystem, einen großen Teil der sozialen Berufe, auf die Gesetzgebung, den Rundfunk, die Befreiung von der Grundsteuer B, Befreiung von Gerichtskosten und alle Vergünstigungen von Körperschaften des öffentlichen Rechtes. Auch die 40% der konfessionsfreien Bürger zahlen mit ihren Steuern dafür.

Francesco Müller(frmu10@freenet.de)PermalinkKommentare 0
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19. Februar 201710:52

Zeig Stärke

Das Verbindende und das Kennenlernen verschiedener Weltanschauungen und Religionen sollte in der Schule im Mittelpunkt stehen, nicht das Trennende. Normen, Werte, gesellschaftspolitische, religiöse und philosophische Fragen sollten deshalb in einem gemeinsamen Schulfach thematisiert werden.

Wir setzen uns damit für echte Religionsfreiheit durch religionspolitische Neutralität des Staates und seiner Schulen ein. Die ist in unseren Augen erst gegeben, wenn es keine staatliche Förderung ausgewählter Religionsgemeinschaften mehr gibt.

Bekenntnisunterricht sollte daher an staatlichen und staatlich geförderten Schulen keinen Platz haben. Als Ersatz fordern wir „Lebenskunde, Ethik, Religionen (LER)“ als gemeinsames Schulfach für alle Schüler*innen.

Die Garantie auf bekenntnisorientierten Unterricht und das Erziehungsziel „Ehrfurcht vor Gott“ halten wir für überholte Relikte, die im Widerspruch zu tatsächlicher Religionsfreiheit stehen und heute praktisch von der Erziehung im Sinne der Menschenrechte abgelöst wurden. Beides ist aus der Landesverfassung zu streichen.

Francesco Müller(frmu10@freenet.de)PermalinkKommentare 0
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